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Was sollte man beim Kauf einer Schaukel beachten?

Noch höher! Sitzt ein Kind einmal auf einer Schaukel, verlässt es sie nur ungern wieder. Das sorgt auf Spielplätzen oft für Tränen und enttäuschte Gesichter. Auf einer eigenen Schaukel in eurem Garten kann dein Nachwuchs schaukeln so lang und so oft er möchte.

Welche Schaukel ist die Richtige für mein Kind?

Ganz klar, unter den Spielgeräten im Garten oder auf dem Spielplatz nimmt die Schaukel den ersten Platz ein. Ob Kita- oder Grundschulkind – alle Kinder schaukeln gern und nicht selten kommt es am Schaukelgestell zu einer kleinen Schlange. Eine eigene Schaukel im Garten zu haben, ist für alle Kinder ein Traum. Was du bei der Auswahl einer Schaukel berücksichtigen solltest, erfährst du hier.

Kind_schaukel

Ab wann darf mein Kind schaukeln?

In einer Schaukel für Kleinkinder sollte dein Nachwuchs erst Platz nehmen, wenn er selbstständig sitzen kann. Aber auch dann ist noch Vorsicht geboten: Kinder unter einem Jahr sind zwar begeisterte Schaukler, doch können sie sich oftmals noch nicht richtig mit beiden Händen gleichzeitig festhalten. Deshalb solltest du Kids in diesem Alter in der Schaukel nur ganz leicht hin und her bewegen. Etwas mehr Anschwung darf es dann ab einem Jahr sein – und den fordern die meisten Kinder auch vehement ein!

Schaukel und Sicherheit: Wie befestige ich die Schaukel?

Das Allerwichtigste beim Anbringen einer Schaukel ist die Sicherheit: Die Schaukel muss an hochwertigen Haken hängen, aus denen sie auch bei weit ausladenden Schaukelbewegungen nicht herausrutschen kann.

Im Prinzip hast du zwei Möglichkeiten: Die sicherste Lösung ist das Aufstellen eines Schaukelgestells im Garten oder auf dem Hof. Allerdings muss so ein Schaukelgerüst entweder einbetoniert oder mit robusten Bodenankern in der Erde befestigt werden, damit es stabil steht und der Belastung beim Schaukeln standhält.

Alternativ kannst du eine Schaukel auch an einem Baum oder an einem Vordach aufhängen. Prüfe vorher aber sorgfältig, ob Ast oder Balken der Belastung durch eine Schaukel gewachsen sind.

Welche unterschiedlichen Schaukelsitze gibt es?

Die Auswahl an Schaukelsitzen hat in den letzten Jahrzehnten erheblich zugenommen – zugunsten des Schaukelspaßes!

Heute entdeckst du für jedes Alter und jeden Geschmack das passende Modell. Zur Auswahl stehen:

  • Schaukeln für Babys: Babyschaukeln sind bequeme Schaukelsitze mit einer hohen Rückenlehne und einem Sicherheitsbügel, der das Herausrutschen des Kindes verhindert. Der Name Babyschaukel ist etwas irreführend, denn eigentlich ist diese Art von Schaukel ab 1 Jahr bis zu einem Alter von drei Jahren geeignet. Zusätzlich bieten viele Modelle noch einen Sicherheitsgurt. Die Schaukeln sind entweder aus Holz, Kunststoff oder Stoff gefertigt.
  • Brettschaukeln: Der Klassiker unter den Schaukeln ist die Brettschaukel aus Holz oder Kunststoff. Auf Holzschaukeln sitzen Kinder das ganze Jahr über kühl und komfortabel, da sie nur schwer abrutschen können. Eine Kunststoff-Schaukel hingegen erhitzt sich in der Sonne und hat eine sehr glatte Oberfläche. Dafür ist sie stabil, langlebig und hält jeder Witterung stand.
  • Elastische Schaukeln: Bei der sogenannten Flexschaukel ist die Sitzfläche aus weichem, flexiblem Kunststoff designt und passt sich dem Körper perfekt an. Das sorgt für viel Halt, Sicherheit und ultimativen Schaukelspaß.
  • Schaukelscheiben: Mit einer Schaukelscheibe können sich motorisch fitte Kinder ab drei Jahren durch die Lüfte schwingen. Dieses Modell besteht aus einer dicken Scheibe, in deren Mitte das Schaukelseil befestigt ist. Halt finden die Kids mit den Händen am Seil.
  • Nestschaukeln: Eine Nestschaukel ist wie eine kleine Hängematte, sie schwingt nur höher. Auf der großen Schaukel können sich mehrere Kinder ab drei Jahren gleichzeitig im Sitzen oder Liegen schaukeln lassen – eine Riesengaudi!
  • Doppelsitzschaukeln: Wie in einer richtigen Schiffschaukel sitzen zwei Kinder in einer Doppelsitzschaukel. Diese Schaukeln sind in der Regel aus Metall gefertigt und dadurch sehr schwer. Das Schaukeln zu zweit erfordert ein bisschen Übung und Geschicklichkeit. Wenn die Kinder den Bogen aber einmal raushaben, sind sie aus dieser Schaukel nicht mehr herauszubekommen.
  • Trapezschaukeln: Mutige Akrobaten und Turner werden sich über ein Trapez am Schaukelgerüst freuen. Die dünne Trapezstange aus Holz sollte möglichst hoch angebracht werden, damit dein Nachwuchs sich auch mit den Beinen an die Stange hängen kann. Diese Schaukel für große Kinder erfordert viel Geschick und Kraft.

Nestschaukel

Verschiedene Schaukelsitze stellen im Garten Abwechslung und Begeisterung sicher: Es lohnt sich, ein Doppelschaukelgerüst aufzustellen, an dem du zwei unterschiedliche Schaukelsitze aufhängen kannst. Beachte jedoch, dass Kinder bis zu drei Jahren in einer Babyschaukel am besten aufgehoben sind.

Verhalten beim Schaukeln – wichtige Regeln für Kinder

Gib deinen Kids beim Toben, Schaukeln und Spielen im Garten ein paar grundsätzliche Schaukel-Regeln an die Hand und achte darauf, dass diese befolgt werden:

  • Jüngere Kinder dürfen nur im Sitzen schaukeln und halten sich mit beiden Händen fest.
  • Erst von der Schaukel steigen, wenn sie anhält.
  • Wenn jemand schaukelt, nicht vor oder hinter dem Schaukelbereich stehen oder toben.
  • Andere Kinder nur so hoch anschubsen, wie sie das selbst möchten.

 

Lasse Kleinkinder am Schaukelgerüst nicht unbeaufsichtigt und bleibe während des Schaukelns immer neben dem Gestell. So kannst du sicher sein, dass dein Kind nicht versucht, allein aus der Schaukel zu klettern.

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